Mittwoch, 16. März 2011

Katy Rose - Lemon

Heyya <3
Ich bin heute nochmal zuhause, zum Glück. Kein langweiliger Unterricht und kein Mecces!
Morgen geh ich aber wieder hin, Donnerstags ist eh nicht so schlimm. In den ersten 2 Stunden schlafen, danach Doppelstunde Bio (das mag ich eigentlich echt gern, nur morgen werden wir wohl unsere Arbeiten wiederkriegen und schriftlich bin ich in Bio alles andere als gut >.> naja. Mündlich hol ich einiges wieder raus.) und dann Doppelstunde Englisch und Englisch liebe ich ja über alles (unseren scheiß Lehrer allerdings nicht).

Gerade habe ich das Buch "Dann bin ich eben weg" von Christine Fehér durchgelesen und gestern hat Leona mich darum gebeten, mal eine Rezension dazu zu schreiben, also mach ich das nun mal (:

In dem Buch geht es um Sina (15, bzw. zum Schluss 16 Jahre alt, 1,65m groß und anfangs 68,3kg schwer). Sie soll auf den Geburtstag ihres Opas fahren und will dazu die Jeans von ihrer besten Freundin Melli anziehen. Mittlerweile ist die ihr allerdings verdammt eng geworden und sie merkt zum ersten mal, dass es mit ihrer Figur so nicht weitergehen kann. Als sie dann auf dem Geburtstag ist, reden alle über ihre "wunderbar frauliche Figur", aber hinter ihrem Rücken tuscheln die Verwandten darüber, dass sie auf keinen Fall noch dicker werden darf. Später wird sie dann noch von ihrem fetten Onkel Erich angegrabscht, was dann wohl der Auslöser dafür ist, dass sie aufhören will zu essen. Sie macht von da an unendlich viel Sport, geht jeden Tag schwimmen und vernachlässigt den Kontakt zu ihrer besten Freundin. Mit ihrer Mutter gibts auch nur noch Stress, weil diese schnell erkennt, dass Sina kaum noch isst, aber Sina schafft es trotzdem, ihr weiterhin vorzuspielen, dass alles in Ordnung ist. Bis die Mutter dann ihr ganzes verstecktes Essen findet und Sina beim Schwimmen zusammenbricht.. Mehr will ich erstmal nicht spoilern.. :>
Ich fand das Buch suuuper. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben und man kann Sinas Gedanken sehr gut folgen. Sie weist das typische Verhaltensmuster von Essgestörten auf.. kleine Portionen groß aussehen lassen, essen im Zimmer verstecken, verschenken oder wegschmeißen, sich jeden Tag mehrmals wiegen, genau dokumentieren, was man isst (damit beginnt jedes neue Kapitel), so viel Sport bis man nicht mehr kann, sagen, dass man mit anderen gegessen hat und sowas.. und dann eben die Eltern, bzw. die Mutter, die das Verhalten einfach nicht versteht und sie nur zum Essen drängen will (was das ganze nur schlimmer macht, wie ihr wahrscheinlich wisst... :/). Hatte an manchen Stellen Tränen in den Augen, weil ich mich darin ziemlich gut wiedererkannt habe (vor meine momentanen FA-Zeit D:).
Das Ende ist, wie bei vielen Büchern dieser Art, nicht sooo toll, weil man nach einer Thereapie komischerweise immer "geheilt" ist und wieder problemlos essen kann und will.. so siehts in der Realität ja nicht gerade aus, aber es war in diesem Buch trotzdem besser als zum Beispiel in "Jeansgröße 0" (Brigitte Blobel hat einfach den Arsch offen).
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist echt toll zu lesen.

----------------------------

Jetzt muss ich noch ein bisschen "arbeiten", also so Excel-Tabellen für Theo (so heißt der Typ übrigens, bei dem ich arbeite xD Habs glaub ich noch nie erwähnt) machen und seine Homepage überarbeiten..
Und danach werde ich die Fensterbank aufräumen und putzen :D :D Meine Mutter redet von nichts anderem mehr xD Und weil ich mich eh vom Essen ablenken muss, mach ich das heute sogar mal freiwillig :)

Ich meld mich später, seeya <3

1 Kommentar: